logo Akademische Ausbildung

Öffnungszeiten
Mo - Fr: 08:00 - 19:00 Uhr
Sa: 08:00 - 13:00 Uhr

Stadt-Apotheke Gengenbach
Ines Kienlechner
Hauptstraße 21
77723 Gengenbach

Tel.: 0800 5893693 (kostenlos)
Tel.: 07803 3309
Fax: 07803 4487

Heilpflanzenlexikon

Heilpflanzenlexikon
Copyright: Medpharm
Sandra Göbel

Basilikum

Wissenschaftlicher Name: Ocimum basilicum

Allgemein

Bei den Griechen ist Basilikum als Mittel gegen allerlei Gebrechen beschrieben: gegen Lungenentzündung, Augenleiden und Skorpionbiss, Blähungen oder zur Milchabsonderung. Die ätherischen Öle galten als entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzstillend. Da die Heilwirkung des Basilikums niedriger ist als bei vielen anderen Pflanzen, büßte es seine pharmazeutische Bedeutung jedoch im Laufe der Jahrhunderte weitgehend ein. In den Kräuterbüchern wird die Pflanze vor allem als Zusatz zu aromatischen Bädern und Kräuterschnupftabak beschrieben. Heute werden Zubereitungen aus Basilikumkraut zur unterstützenden Behandlung bei Völlegefühl und Blähungen sowie als appetitanregendes, verdauungsförderndes und harntreibendes Mittel eingesetzt.

Charakteristik

Basilikum ist etwa 20 bis 40 cm hoch. Der Stängel ist aufrecht, ästig und flaumig. Seine Blätter haben eine eirunde oder längliche Form.  Die weißen Lippenblüten zeigen sich von Juni bis Oktober.  Charakteristisch ist der starke Geruch des Basilikums. Medizinisch verwendet wird das frische oder getrocknete Kraut.

Anwendungsbereiche

Innere Anwendung: zur unterstützenden Behandlung bei Völlegefühl und Blähungen, bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen, als harntreibendes MittelChinesische Medizin: bei Magenkrämpfen, leichten Nierenfunktionsstörungen, Zahnfleischgeschwüren, zur Blutstillung vor und nach der Geburt Indische Medizin: bei Ohrenschmerzen, rheumatoider Arthritis, Magersucht, Juckreiz, Hauterkrankungen, Störungen der Regelblutung, Malaria und fieberhaften ErkrankungenSonstiges: als Küchenkraut und natürlicher Aromastoff

Dosierung

Tagesdosis: 3 g DrogeTeezubereitung: 0,5–1 g fein zerschnittene Droge mit 150 ml Wasser übergießen, 5–10 Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb abgießenBasilikumöl: enthalten in Fertigarzneimitteln (Kombinationspräparaten)

Risiken und Nebenwirkungen

Risiken der bestimmungsgemäßen Anwendung therapeutischer Dosen der Droge und Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Basilikumöl ist aufgrund des hohen Estragolgehalts nicht einzunehmen in Schwangerschaft und Stillzeit, von Säuglingen und Kleinkindern sowie über längere Zeiträume. Estragol gilt als krebserregend und mutagen (das Erbgut verändernd). Quelle: Thomas Brendler, Joerg Gruenwald, Christof Jaenicke: Heilpflanzen CD-ROM (Herbal Remedies), 2003 MedPharm
< Zurück
Kontakt|Impressum|Datenschutz|Disclaimer|AGB's
facebook